Tierärztin Dr. med. vet. Martina Heilmann-Schwarz
Tierärztin Dr. med. vet. Martina Heilmann-Schwarz

Tierarztbesuch - am besten gut vorbereiten!

Transportieren Sie einen Notfallpatienten

  • schonend, schnell und möglichst zu zweit
  • beruhigen Sie Ihr Tier
  • sorgen Sie für eine sichere und bequeme Lagerung (bei kleineren Tieren sind z B. flache, mit einer Decke ausgekleidete, Pappkartons oder Waschkörbe gut geeignet. Große Hunde können auf einer Decke getragen werden)
  • verletzte Gliedmaßen weich und stabil lagern

Vereinbaren Sie einen Termin, wenn

  • spezielle Untersuchungen oder Operationen anstehen
  • Ihr Tier überängstlich, sehr nervös oder aggressiv ist
  • Ihr Tier womöglich eine ansteckende Krankheit hat (z.B. Katzenseuche etc.)
  • Ihr Tier schwer herzkrank oder Epileptiker ist

Rufen Sie möglichst vorher an, wenn

Ihr Tier schwer verletzt ist, sich im Schock oder in einem anderen lebensbedrohlichen Zustand (Krampfanfall) befindet, so können Vorbereitungen für eine sofortige Versorgung getroffen werden und wartende Besitzer vertröstet werden.

 

Mögliche Fragen beim Tierarzt:

 

Für Ihren Tierarztbesuch ist die Schilderung des Zustandes Ihres Tieres wichtig. Je mehr Informationen Sie dem Tierarzt liefern können, desto mehr helfen Sie ihm bei seiner Arbeit. Damit Sie nichts vergessen, lohnt sich auch hier, eine kleine Liste zu erstellen. Dazu bringen Sie am besten das Impfbuch und, sofern vorhanden, alte Untersuchungsergebnisse mit. Folgende Punkte wird der Tierarzt wissen wollen:

  • Name, Rasse, Alter (Geburtsdatum)
  • Geschlecht (kastriert oder nicht)
  • Gewicht – Ihre Katze kann auch vor Ort gewogen werden, wenn es erforderlich ist wie beispielsweise für die Medikamentendosierung.
  • Wann war die letzte Impfung und wogegen? (Impfausweis)
  • Wann war die letzte Entwurmung und welches Medikament wurde eingesetzt?
  • Stammt Ihre Katze aus dem Ausland? Wenn ja, woher? Es gibt einige Erkrankungen, die durch Erreger, die im Ausland häufiger als bei uns vorkommen, hervorgerufen werden.
  • Haben Sie Zecken- oder Flohbefall an Ihrer Katze festgestellt? Diese kleinen Biester können auch Krankheiten übertragen; so kann die Zecke zum Beispiel Überträger der Borreliose sein.
  • Welche Beschwerden hat Ihre Katze und wie äußern sie sich?
  • Wann sind die Beschwerden zum ersten Mal aufgetreten?
  • Wie oft und zu welchem Zeitpunkt treten die Beschwerden auf?
  • Hat Ihre Katze etwas Außergewöhnliches gefressen? Die Antwort ist gerade bei akuten Fällen mit Vergiftungserscheinungen wichtig.

Helfen Sie Zwischenfälle im Wartezimmer mit anderen Patienten zu vermeiden, indem Sie:

  • Ihren Hund an die Leine legen
  • Ihre Katze oder andere kleine Heimtiere in ausbruchsicheren Transportbehältern mitbringen
  • Beginn und Dauer der Erkrankung
  • aufgetretene Symptome
  • eine eventuelle Vorbehandlung
  • bekannte Medikamentenunverträglichkeiten
  • wenn Sie eine Weiterbehandlung (z. B. Tabletteneingabe) nicht durchführen können
  • bei Vergiftungen evtl. Verpackung mitbringen

 

Bringen Sie ggf. Erbrochenes, Kot und Urin mit

Bringen Sie den Impf- und Gesundheitspass mit

Verhalten Sie sich bitte bei der Behandlung und vor allem bei einer Notfallversorgung ruhig.

 

Kontakt

Tierarztpraxis

Dr. med. vet.

Martina Heilmann-Schwarz

Pienzenauer Str. 12

85567 Grafing

 

Telefon

+49 (0)8092 32982

Mobil

+49 (0)172 6049469

 

E-Mail

info@kleintierpraxis-heilmann.de

 

Was tun bei einem Notfall ?

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© Dr. med. vet. Martina Heilmann-Schwarz (2016)